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Digitales Storytelling

Ann-Kathrin Rahlwes entwickelt Inhalte für digitale Formate – Ausstellungen, Audioguides und Apps.

Arno Lustiger – Online-Ausstellung

Jüdisches Museum Frankfurt · 2024

Arno Lustiger – Online-Ausstellung

„Jedesmal, wenn ich Zorn kriege, schreibe ich ein Buch.” — Arno Lustiger (1924–2012)

Die Online-Ausstellung ehrt den Frankfurter Historiker und Holocaust-Überlebenden Arno Lustiger anlässlich seines 100. Geburtstags. Die multimediale Ausstellung zeigt neben Fotografien, Briefen und Zeitungsartikeln auch Plakate, Gemälde und Videomaterial aus Lustigers Nachlass, der seit 2017 im Jüdischen Museum Frankfurt aufbewahrt wird.

Entlang von fünf Stationen - weiterleben, aufbauen, mitgestalten, aufklären, erinnern - wirft die Ausstellung Schlaglichter auf Arno Lustigers Leben und Werk. Neben seinen Verdiensten als Mitbegründer der Frankfurter jüdischen Gemeinde und Chronist des jüdischen Widerstands gegen den Faschismus werden auch weniger bekannte Aspekte seiner Biografie beleuchtet, wie seine Tätigkeit als erfolgreicher Modeunternehmer und Kunstsammler. Lustigers Biografie ist auch eine Chronik der jungen Bundesrepublik und ihrem schwierigen Verhältnis zur NS-Zeit, deren Aufarbeitung der streitbare Publizist bis zuletzt öffentlich einforderte.

Im Auftrag des Jüdischen Museum Frankfurt habe ich das Ausstellungskonzept entwickelt, Exponate ausgewählt und diese erforscht, und einfach verständliche Texte dazu verfasst. Die Ausstellung ist seit Mai 2024 auf der Plattform Google Arts & Culture des Google Cultural Institute über die gleichnamige App international zugänglich.

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Historisches Museum Frankfurt am Main · 2022

Frankfurt History App

Die Frankfurt History App informiert seit November 2022 anhand ausgewählter Orte über die Zeit des Nationalsozialismus in Frankfurt am Main. Interessierte können sich mit Hilfe einer interaktiven Karte in der Stadt orientieren und aus über 1.000 Orten nach drei thematischen Kriterien auswählen: Orte des Widerstands, Orte der „Volksgemeinschaft” und Orte der Verfolgung. Die Karte weist zudem Bunker, Stolpersteine und Denkmäler aus.

Ich prüfte, ob die eingereichte Texte wissenschaftliche und historisch korrekt sind. Zudem recherchierte ich zu Orten des Widerstands, der „Volksgemeinschaft”, der Verfolgung und der Zwangsarbeit und verfasste zu meinen Recherchen allgemein verständliche Texte. Die Beiträge bieten kompaktes Wissen zur Geschichte des Ortes und zu persönlichen Geschichten.

Auftraggeber war das Historische Museum Frankfurt am Main. Die Frankfurt History App wurde mit der Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und des Bundesministeriums der Finanzen finanziert und im Kooperationsprojekt „Frankfurt und der Nationalsozialismus” mit Beteiligung vieler Initiativen und Partner*innen umgesetzt. berlinHistory e.V. hat die App technisch entwickelt, nach dem Vorbild der berlinHistory App.

Die Frankfurt History App kann über die App-Stores von Google und Apple auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden.

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Frankfurt History App
Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Familie Frank Zentrum des Jüdischen Museums Frankfurt / Anne Frank Stiftung Basel · 2017

Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Die Online-Ausstellung erzählt die Geschichte der Vorfahren und der Familie Anne Franks seit dem 17. Jahrhundert. Gemälde, Fotografien, Briefe, Erinnerungsberichte und Objekte illustrieren Lebenswelt, Tradition und Zusammenhalt der Familie, deren Wurzeln in Frankfurt am Main und Landau in der Pfalz liegen.

Eine wesentliche Rolle für die Weitergabe des Familienerbes spielte Anne Franks Großmutter, Alice Frank. Sie bewahrte die Erinnerungsstücke für ihre Kinder und Enkel. Ausschnitte aus einem ihrer Briefe können in der Online-Ausstellung nachgehört werden. Weitere Stationen der Familiengeschichte vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit werden entlang historischer Bildquellen illustriert. Die Online-Ausstellung schließt mit einem Interview mit Buddy Elias (1925–2015), Cousin Anne Franks und damaliger Präsident des Anne Frank Fonds Basel.

Ich war für die Konzeption sowie für die Texte verantwortlich. Die Ausstellungstexte sind in Deutsch und Englisch verfügbar und wurden in einfacher Sprache verfasst. Fremdwörter und Fachbegriffe wurden vermieden oder erläutert.

Auftraggeber war das Familie Frank Zentrum des Jüdischen Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Anne Frank Fonds, Basel. Die Ausstellung ist seit 2017 auf der Plattform Google Arts & Culture des Google Cultural Institute und über die gleichnamige App einem internationalen Publikum zugänglich.

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